- SV62 Bruchsal

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Historie

Kreispokalfinale 1993 in Gölshausen

SV 62 Bruchsal unterlag im Elfmeterkrimi

In einem packenden Finale um den Kreispokal 1993 gewann der VfB Bretten gegen den SV 62 Bruchsal nach Elfmeterschießen glücklich mit 6:5. Der SV 62, der mit ca. 300 Fans aus der Südstadt nach Gölshausen angereist war, verwandelte das Stadion in Gölshausen in einen Hexenkessel.

Die Mannen um Spielertrainer Richard Karl wollten nach 1991 den Pokal wieder in die Südstadt entführen und er- spielten sich in der Anfangs- phase durch Werner Sebök und Jochen Keller zwei gute Tor- chancen. Ab Mitte der ersten Halbzeit übernahm allerdings der VfB Bretten die Initiative und ging mit 1:0 in Führung. In der Folgezeit verflachte das Spiel zunehmend, und so war es auch nicht verwunderlich, dass die Brettener per Elf- meter mit 2:0 in Führung gehen

konnten. Andreas Mohr konnte nur noch durch eine Notbremse im  Strafraum den davon eilenden Gästestürmer von den Beinen holen. Nach der Pause versuchte unser SV mit allen Mitteln den Anschlusstreffer zu erzielen. Der nach der Halbzeit eingewechselte Stürmer Holger Boes brachte auch gleich Gefahr vor das Gehäuse der Gäste und konnte den Anschlusstreffer mit einem Kopfballtor erzielen. Die Brettener konnten sich nun nur noch selten aus ihrem Strafraum befreien. Die logische Konsequenz war auch dann zwölf Minuten vor dem Ende der regulären Partie, der längst verdiente Ausgleich durch den SV. Torschütze war wiederum Holger Boes mit einem Kopfballtreffer. Als es auch nach 90 Minuten dann noch keiner der beiden Mannschaften gelungen war, den  Siegestreffer zu erzielen, ging es in die Verlängerung. Auch hier erspielte sich der SV eine Torchance nach der anderen. Aber der Ball wollte und wollte einfach nicht in das gegnerische Tor. Der gutaufgelegte Torhüter aus Bretten tat ein Übriges hinzu. Glück im Unglück hatte der SV 62 noch kurz vor Ende der Verlängerung, als einer der wenigen VfB-Konter am Torpfosten scheiterte. So kamen die etwa 900 Zuschauer noch in den Genuss eines spannenden Elfmeterschießens, das der VfB mit 6:5 für sich entscheiden konnte. „Es ist nur schade, dass wir aufgrund unserer guten zweiten Halbzeit und der gesamten Zeit in der Verlängerung es nicht schafften, den entscheidenden dritten Treffer zu erzielen“, so der damalige Spielführer Jochen Keller. SV Coach Richard Karl lobte nach dem Spiel seine Mannschaft dafür, dass sie nach dem 0:2-Rückstand nicht aufgab und alles versuchte, um noch zu gewinnen. Auch der Trainer des VfB Bretten gestand ein, dass im zweiten Abschnitt der SV die klar bessere Mannschaft war.

 
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